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Es handelt sich hier um reinen Pferdehandel, der leider oft zu Lasten der Pferde und gutgläubiger Käufer ging. Mit Tierschutz hat das Ganze nicht das Geringste zu tun.

In diesem Fall arbeitet eine der "Vermittler-Damen" (Frau H.) direkt für den Händler ("testet" u.a. seine "Reitpferde", inseriert diese etc. und kümmert sich auch um den Verkauf der "angeblichen Schlachtpferde"). Gedroht wird mit "sonst Schlachtung in Italien", (wobei diese Dame nicht angeben kann, wo die Pferde angeblich geschlachtet werden, die Schlachtandrohung ist eine Behauptung der Vermittlerinnen, die niemals überprüft wurde).

Andere Tierschützer beobachten diesen Handel schon länger, es existiert ein italienischer Händler (nicht Metzger), der in bestimmten Abständen eine etwa gleichbleibende Menge von Pferden aufkauft. Er bevorzugt "durchschnittliche Reitpferde", Shetties, Kaltis, ungerittene Pferde nimmt er nicht (oder nur in Ausnahmefällen) mit. (lassen die sich schlechter schlachten ?)

Die Preise, zu denen die Pferde angeboten werden, liegen weit über den Schlachtpreisen (in Deutschland ca. 50-70 Cent/Kilo vollfleischiges Warmblut). Die Vermittlerinnen bieten die Pferde für das 3-4 fache an.

Laut Behauptung der Vermittlerinnen (ebenfalls niemals überprüft) zahlt der italienische Händler ebenfalls in etwa diese Preise.

Ein italienischer Händler, der Schlachtpferde in Deutschland aufkauft (weil sie hier billiger sind, als in Italien), bekommt diese natürlich bei jedem Metzger oder Händler oder Pferdemarkt in Deutschland zum deutschen Schlachtpreis. Warum sollte er also freiwillig das 3-4 bezahlen, es sei denn, er sucht Reitpferde ?

Wer ehrlich ist, sagt "wir wissen nicht, was in Italien mit den Pferden passiert". Und für eine Dame, die für den Händler arbeitet wäre es doch ein leichtes, das herauszufinden, den italienischen Händler zu fragen oder mal mitzufahren. Dann könnte sie den anderen ehrliche Informationen weitergeben. Warum wohl wird das nicht gemacht ??


Die Käufe durch die "sogenannten Tierschützer" sind reines Zusatzgeschäft, es gehen ca. 20-25 Pferde etwa 14-tägig an den italienischen Händler, dazu ein paar wenige an den örtlichen Metzger, wenn dieser "Fleischbedarf" hat. Vollkommen egal, wieviel Pferde "nebenbei" an "Mitleidskäufer" verkauft werden. Der italienische Händler nimmt deshalb nicht ein Pferd weniger mit. Dies ist inzwischen über Jahre beobachtet. Wenn ein Pferd "freigekauft" wird, geht ein anderes dafür nach Italien. Auch hier wird nicht ehrlich gesagt "der Italiener nimmt sowieso 20-25 mit, egal wieviel sonst gekauft werden". Es wird suggeriert, daß durch die Käufe weniger Pferde nach Italien gehen, dies ist definitiv falsch.


Herr N. kauft Pferde zum Schlachtpreis in ganz Deutschland und zum Teil in Osteuropa ein, um sie für das 3-4 fache an Mitleidskäufer zu verkaufen. Nun könnte man sagen "gut, jeden Morgen steht ein Dummer auf, gönnen wir dem Händler doch das Geschäft". Wenn die Käufer kein Pferd zum Schlachtpreis beim örtlichen Metzger erwerben wollen oder auf den Pferdemärkten oder oder...sondern lieber den "3-4 fachen Zwischenhändler-Aufschlag" bezahlen, bitteschön...

Das Problem ist, es geht zu Lasten der Pferde..... es steht zu befürchten, daß die Mitleidskäufe den Handel nur noch weiter antreiben. Indem die "Tierschützer" auch die "Ladenhüter" (also die Pferde, die der italienische Händler nicht möchte) aufkaufen, sorgen sie dafür, daß er schnell wieder Platz im Stall hat und auf neue "Einkaufstour" gehen kann. Der italienische Händler möchte jedes Mal neue, für ihn interessante Pferde. Da ist es sehr hilfreich, wenn andere Leute inder Zwischenzeit auch "aufkaufen", so kann man ihm jedes Mal neue , frische Pferde anbieten. Es hat niemand überprüft, ob der italienische Händler weniger oft kommen würde, wenn man die "alten Pferde" mal stehen lassen würde. (Man will ja Geld verdienen, also kommt "Pause" nicht in Frage).Und somit evtl. weniger Pferde nach Italien gehen würden.

Tierschützer interessieren diese Fragen und sie retten nur dann, wenn es allgemein nicht schadet. Händler (oder Vermittler) interessieren solche Fragen natürlich nicht. Gute Masche, man kauft billig (zum Schlachtpreis) Pferde ein (für die "Mitleidskäufer" und für den italienischen Händler) und verkauft sie dann teuer an "Mitleidskäufer", die oft das 3-4 fache des Schlachtpreises zahlen. Von dem Geld kauft man neue Pferde zum Schlachtpreis ein usw. usw. Und ganz nebenbei kann man seinem Stammabnehmer (der sowieso immer Menge x abnimmt) immer "frische Pferde" liefern.


Es handelt sich hier lediglich um Pferdehandel über Vermittlerinnen unter dem "Deckmäntelchen" des Pferdeschutzes. Es wurden inzwischen (seit einem Jahr) etwa 100.000 Euro mit "Mitleidskäufen" umgesetzt. (60.000 Euro können die Betreiber der Seite anhand von alten Käufen belegen, der Rest ist nach Anzahl der Pferde geschätzt, vermutlich ist es noch mehr). Das Geschäft lohnt sich.


Wir empfehlem jedem, der ein "Schlachtpferd" haben möchte, dies entweder auf den Pferdemärkten (z.B. in Hamm) zu kaufen, dort werden Pferde zu realen Schlachtpreisen verkauft. Oder sich an einen seriösen Gnadenhof, Schutzhof etc. zu wenden und von dort ein Pferd zu übernehmen.